Dr. med. Gert W. Graebner ▪ Dr. med. Heike Fekete ▪ Dr. med. Martina K. Priller
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Knochendichtemessung DXA

Wenn Knochen brechen

Nach bisherigen Erkenntnissen erkrankten ca. 15 Prozent aller Männer und 50 Prozent aller Frauen an Osteoporose.

Eine Frühdiagnose ist der erste Schritt zu einer frühen Behandlung von Osteoporosepatienten oder Menschen, bei denen Osteoporosegefahr besteht. Dazu ist es jedoch notwendig, dass sich jeder seines Risikos, an Osteoporose zu erkranken, bewusst ist, vor allem nach dem fünfzigsten Lebensjahr. Experten schätzen, dass jede zweite Frau über 50 an Osteoporose erkrankt ist.

Die Knochendichte sollte unbedingt bestimmt werden, wenn entsprechende Beschwerden, wie z.B. lang anhaltende starke Rückenschmerzen oder Risikofaktoren vorliegen wie:

  • Steigendes Alter: 80 Prozent der Erkrankten sind Frauen nach den Wechseljahren.
  • Erbfaktoren: Frauen, in deren Familie Osteoporose schon aufgetreten ist, sind besonders gefährdet.
  • Östrogen-Mangel: Mit dem Einsetzen der Menopause kommt es zu einem deutlichen Abfall der Östrogenkonzentration im Blut.
  • Immobilität: Eine sitzende Bürotätigkeit ist häufig schon in jungen Jahren mit einem erheblichen Bewegungsmangel verbunden. Der Verzicht auf sportliche Aktivitäten, aber auch eine Krankheitsbedingte langfristige Bettruhe, trägt zu einer niedrigen Knochendichte bei.
  • Negative Calcium-Bilanz: Der Knochen stellt das Calcium-Depot des Körpers dar. Eine negative Calcium-Bilanz ( mehr Calcium wird ausgeschieden als aufgenommen ) bewirkt einen Knochenabbau und fördert eine Osteoporose.
  • Genussmittel: Chronischer hoher Alkoholkonsum, langjähriges Rauchen und eine hohe Koffeinzufuhr sind wesentlich an der Ausbildung der Osteoporose beteiligt.

Die DXA- Methode (Dual X-Ray-Absorptiometrie)

Die Knochendichtemessung - auch DEXA- Methode genannt, ist die bislang am besten untersuchte Methode zur Knochendichtemessung und diagnostische Grundlage der Osteoporoseklassifizierung der WHO.

Bei diesem schnellen und schmerzfreien Test wird die Knochenmasse gemessen, wodurch man feststellen kann, ob jemand Osteoporose hat und / oder Gefahr läuft, einen Knochenbruch zu erleiden.

Trotz der Änderungen im Gesundheitswesen wird die Knochendichtemessung unter bestimmten Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die persönliche Krankengeschichte einen begründeten Verdacht auf Osteoporose aufkommen lässt und der Patient einen Knochenbruch erlitten hat, der nicht von einem Unfall verursacht wurde (stechende Schmerzen im Rückenbereich können Indikatoren für einen solchen Bruch sein).

Die DEXA Messung ist eine Röntgenmethode, bei der mit sehr geringer Strahlenbelastung die Knochenmineralstoffdichte im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Hüfte, bzw. des Oberschenkels bestimmt wird. Um eine eindeutige Diagnose "Osteoporose" mit allen therapeutischen Folgen stellen zu können, muss ein entsprechender Röntgen- oder DEXA-Befund vorliegen.

Gemessen wird die Knochendichte üblicherweise im Bereich des Unterarms, der Wirbelsäule und des Oberschenkelhalses. Dies sind die wichtigsten Knochenregionen, in denen im Falle einer Osteoporose Knochenbrüche drohen.

 

 

 

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